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Die Sächsische Bekenntnis-Initiative grüßt Sie zum neuen Jahr mit einer Predigt von Pfr. i.R. S. Zeibig und wünscht Gottes reichen Segen.

Predigt über 1. Thessalonicher 5,21 und Offenbarung 21,5 (Jahreslosungen)
zum Jahreswechsel 2025/26 

Es ist wieder soweit: Wir wechseln die Jahre – und bleiben dieselben. Wir gehen in ein Neues Jahr – morgen ist das noch ganz jung – doch sind wir selber morgen älter! Ich hab mal „KI“ gefragt: Was erwartet uns Neues im neuen Jahr 2026? Zusammenfassend sagt sie am Ende:[1] „2026 wird ein Jahr - voller Action (dank WM und Olympia), - Innovation (KI überall) - und Unsicherheit (Politik und Wirtschaft). Es lohnt sich, optimistisch, aber vorbereitet hinzuschauen. Vieles hängt von Entwicklungen in den nächsten Monaten ab.“ Ach nee, auf den letzten Satz wäre ich wohl nie gekommen… Dafür braucht es „künstliche“ Intelligenz. Aber  was wirklich neu wird, verrät KI nicht. Sie nennt nur Trends und Ereignisse, die zu erwarten sind. Ja, manches wird neu! So gibt es immer wieder Neues in Technik und Medizin, Fortschritte, von denen wir profitieren. Dafür können wir nur dankbar sein! Leider wird nicht alles dadurch gelöst! Und je öfter es Neues gibt, desto schneller wird es alt. Nicht immer ist bei Neuem die Qualität und Lebensdauer höher. Manches ist in Wahrheit ein Rückschritt. Wir wechseln in ein neues Jahr – und bleiben doch dieselben. Wir gehen vorwärts und zurück – und wünschen uns dabei viel Glück.

    Auch die Jahreslosungen wechseln. „Das Jahr 2026 verspricht eine Mischung aus spannenden Highlights, technologischen Fortschritten und geopolitischen Herausforderungen.“ So lautete der erste Satz von KI auf meine Frage nach 2026. Und was verspricht GOTT? Siehe, ich mache alles neu! Das ist die neue Jahreslosung. Sie steht im letzten Buch der Bibel – Offenbarung 21,5. Es ist der gewaltigste Satz der gesamten Bibel überhaupt! Nur GOTT kann ihn sagen! Wo Menschen ihn sagen, führt er zwangläufig zu Enttäuschungen oder wird es geradezu gefährlich! Siehe, ich mache alles neu! Der gewaltigste Satz am Ende der Bibel! Der zweitgewaltigste steht ganz am Anfang: „Im Anfang schuf GOTT die Himmel und die Erde.“ Ohne diesen ersten Satz gäbe es keine anderen Sätze. Es gäbe gar nichts. Aber das Versprechen GOTTES, alles neu zu machen, übertrifft diesen ersten Satz. Denn die neue Schöpfung übertrifft die bisherige! Und mit der neuen Schöpfung ist dann auch jede Erfahrung der Gottesferne und sind Tränen, Tod, Trauer, Geschrei und Schmerzen  absolute Vergangenheit! Alles Böse und Widergöttliche ist auf ewig von dieser neuen Schöpfung getrennt.[2]  Alles ist dann nur noch gut! Und nie langweilig! Nie abgenutzt, veraltet, kaputt. Immer spannend und unendlich vielfältig! Denn alles ist dann nur noch von GOTT geprägt! Alle sind dann nur noch von GOTT geprägt! Alles neu! Versprochen! Das kann nur EINER versprechen! Das kann nur EINER herbeiführen! Und ER WIRD es herbeiführen! Das ist zuverlässiger als alles andere, das je gesagt wurde, gesagt wird und überhaupt gesagt werden kann![3] Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!  So lautet der gesamte Vers Offenbarung 21,5.

Siehe! sagt ER. Stell den Fokus neu ein!
Wende dich um! Lass das Alte alt sein!

Höre! spricht ER, was gesagt wird vom Thron!

Schreibe! sagt ER. Es steht fest! – Heute schon!

Alles mach ICH! Alles mache ICH neu!

Glaub es! sagt ER. Mein Wort halte ICH treu!

GOTT spricht: Siehe, ich mache alles neu! Was machen wir damit? Na, als Erstes: Uns freuen! Wenn man sich schon auf ein neues Auto freuen kann, ein neues Haus, eine neue Wohnung oder eine neue Einrichtung oder einen neuen Menschen –  wie viel mehr dann auf diese neue Schöpfung, in der alles neu – immer ewig neu ist – nie veraltet, nie langweilig – und immer gut! Wer sich darauf nicht freut und freuen kann, der muss doch regelrecht tot sein! Zumindest geistlich tot, glaubenstot, hoffnungstot, tot für das Wort des Lebens. Er hat noch nicht erlebt, wie GOTTES Geist tatsächlich jetzt schon beginnt, das Leben neu zu machen! Noch nicht perfekt – aber anzahlungsweise! Und diese Anzahlung garantiert: Der Rest folgt![4] So wird uns eine realistische, begründete und lebendige Hoffnung[5] auf das ganz Neue eingepflanzt! Und diese Hoffnung und Freude darauf wächst und wächst  – wenn wir auf dem Weg des Glaubens und der Liebe bleiben und ihn weitergehen. Vielleicht gelingt es ja im neuen Jahr, diesen kleinen und doch gewaltigsten aller Sätze noch ein wenig weiter zu buchstabieren: „Siehe, ich mache alles neu!“  Wir werden ihn hier nie ausbuchstabieren! Aber ein wenig davon aufzunehmen, täte uns allen schon unendlich gut!   

    Nein, es ist noch nicht alles gut! Und solange das so ist, gilt die alte Jahreslosung weiter, ja alle Jahre wieder: Prüft alles und behaltet das Gute! In 1. Thessalonicher 5 steht das.[6]  

Wie schaust du zurück in das alte Jahr? Wie schaust du voraus in das neue Jahr? Wie schaust du überhaupt in diese Zeit und auf das Leben? Du kannst immer Dinge finden, die schlecht und böse sind. Aber du könntest auch Gutes und Edles finden!

    Im Zusammenhang der alten Jahreslosung geht es um das Wirken des Heiligen Geistes und speziell um den Umgang mit prophetischer Rede. Durch den Heiligen Geist kommt Gutes und Neues von GOTT in das Leben eines Christen: aktuell, reell, spürbar und erfahrbar! Und wenn GOTT uns durch Seinen Geist zeigen kann, wie ER etwas sieht, dann kommen wir ins Prophetische hinein. Wenn jemand weitersagt, was er so von GOTT empfangen hat, haben wir es mit prophetischer Rede zu tun. Normalerweise haben wir es heute nur mit frommen Reden und Verlautbarungen zu tun. Da kann auch Gutes dabei sein, aber es ist deswegen noch nicht prophetisch. EIN Satz aus der Perspektive GOTTES bringt mehr als hunderttausend menschlich-fromme Sätze. Für die ersten Christen war Prophetie so normal, dass sie aufgefordert werden mussten, sie nicht zu verachten. Das ist heute bei uns ganz anders. Dabei brauchen wir prophetische Rede dringender als je! In den letzten Jahrzehnten ist sie wieder neu aufgebrochen, weltweit – woanders schon mehr als bei uns. Und wo das aufbricht und auftritt – ist Gutes dabei und Echtes! …Und leider auch Falsches und Unechtes. Da wirkt GOTTES Geist, der Neues freisetzt. Und da wirken merkwürdige andere Geister, die Komisches oder Problematisches auslösen. Es gibt in unserer gegenwärtigen Schöpfung noch nichts Perfektes und Vollkommenes! Es ist nicht schon alles nur gut! Aber es gibt Gutes! Und genau deshalb fordert Paulus auf, zunächst, was Prophetien, prophetische Rede angeht: Prüft alles und behaltet das Gute!  Damit ist kein kritisches, sondern ein positives Prüfen gemeint! Ein Prüfen, das das Echte, Anerkennenswerte sucht und gerne bestätigen möchte! Kritiksucht wäre das Gegenteil! Nicht das Schlechte, Böse, Negative sollen wir suchen und behalten und darüber reden. Sondern das Gute, Edle, Gediegene, das Gesunde und Schöne![7]

    Jetzt kann jeder mal überlegen, worum unsere Gespräche im vergangenen Jahr vorwiegend gekreist sind. … Ich fürchte, da haben wir uns alle miteinander, ich eingeschlossen, nur wenig an die Jahreslosung gehalten. Es geht so schnell, dass wir das Böse, Schlechte, all das, was nicht gut war und ist, sammeln, behalten, bedenken und darüber reden. Und wir machen damit nichts besser! Und nichts neu! Wir geben dem Unguten und dem Alten damit nur mehr Macht über uns und andere! GOTT ist im Kommen und wird alles neu machen! Dann wird alles perfekt und nur noch gut! Wäre es nicht spannend, sich auf die Suche zu machen, wo jetzt schon etwas davon aufleuchtet? Wäre es nicht spannend, nicht nur auf die Nachrichten der Welt zu hören, sondern zu fragen: „GOTT, was hast Du eigentlich vor? - Mit mir, mit meiner Familie? - Mit meiner Gemeinde, mit der Kirche? - Mit unserem Ort, mit unserem Land, mit unserer Welt? GOTT, was sagst Du dazu? Nein, wir verstehen nicht alles! Du kommst auch als Richter. Und Deine Gerichte zeichnen sich schon ab, auch in unserem Land und in unserer Kirche und an verschiedenen Stellen in unserer Welt. Da ist so viel Verstockung, Verblendung und Verführung. Du wirst das richten! Und dann wirst Du nicht nur alles zurechtbringen irgendwie, sondern alles neu machen! Das ist das Ziel! GOTT, hilf uns, alles vom Ziel her zu sehen! Zeig uns, wie Du alles siehst!“ So könnten wir beten. Das könnte unsere Ausrichtung sein. Und wir hätten eine ganz neue Sicht auf alles! Wie GOTT etwas sieht, das finden wir grundlegend in Seinem Wort. Deshalb ist nichts wichtiger als die Bibel, GOTTES Wort, zu lesen, zu verinnerlichen und danach zu leben. Aber GOTT kann auch noch anders und direkt reden. Dann gilt: Alles, was wir da hören und erkennen und sagen können, ist nur Stückwerk.[8] Es muss geprüft werden! Es ist würdig, geprüft zu werden, um das Gute herauszufiltern und in unser Leben zu integrieren! Und das sollten wir mit allem anderen, was von Menschen gesagt und getan wird, ebenso tun!  Prüft alles und behaltet das Gute! Alles, jeden Gedanken, jeden Vorschlag auf Echtes, Gutes und Hilfreiches prüfen, egal, wo er herkommt und wer das sagt! Wäre das vielleicht auch eine Option für unsere Gesellschaft und Politik? Könnte das segensreich sein und den inneren und äußeren Frieden fördern? Darf man das noch fragen? Denken und praktizieren können wir es in unserem Land ja zurzeit nicht mehr. So wird nichts neu, sondern geht auch das Bisherige noch den Bach runter. Wollen wir das?

    GOTT wird Neues tun und alles neu machen! Das ist keine Frage! Die Frage ist nur, ob mit uns, ohne uns oder gegen uns. Das Neue und Gute, das GOTT tut, wird sich übrigens schon immer deutlicher abzeichnen, bevor das ganz und grundsätzlich Neue für immer kommt! Wir haben es im Evangelium[9] gehört: GOTTES guter Same wird voll ausreifen bis zur Ernte, bis zur Vollendung der Weltzeit. So wie auch das Böse voll ausreifen wird bis zu dieser Ernte. Das heißt, GOTT wird Seine Gemeinde zur Vollendung bringen mit allem, was dazugehört, so wie wir es im Neuen Testament lesen. Das können wir uns vermutlich jetzt noch gar nicht vorstellen, wo wir eher einen Niedergang bei uns sehen. Aber es gibt überhaupt keinen Grund, den Glauben oder die Hoffnung aufzugeben! GOTT wird Neues tun – mit uns oder ohne uns oder gegen uns. Da das Böse auch überall ausreift bis zur Perfektion, wird dieses Neue bekämpft und verfolgt werden vonseiten der Welt und vonseiten religiöser Institutionen, die sich nicht von Jesus und Seinem Geist erneuern lassen.

So wie es im Neuen Testament auch war. Aber GOTT tut Sein Werk! Und das ist gut!
Da wird schon vieles neu! Heute, morgen und übermorgen! Nein, noch nicht perfekt! Das kommt erst noch.

   Wir leben im Vorläufigen und warten auf das Vollkommene. Über diesen Jahreswechsel hinaus. Deshalb: Prüft alles und behaltet das Gute! Und verlasst euch auf das absolut starke und großartige Versprechen GOTTES: Siehe, ich mache alles neu! Das kommt! Egal, was vorher noch so alles kommt!

Vorschlag für ein Predigtlied: EG 93, 1+4 

Gebet

 Du ewiger GOTT, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges kann uns von Deiner Liebe trennen. Du warst und bist auch HERR über alles Vergangene. Hab Dank für alles, was im vergangenen Jahr gut war! Wir nennen es Dir in der Stille. …  Wir danken Dir, dass Deine Güte nicht aufhört, sondern jeden Morgen neu ist und dass wir in vielem Deine Güte und Gutes erkennen können!

    Wir bringen Dir, was nicht gut war oder was wir als nicht gut erlebt haben und was schwer war und sagen Dir auch das in der Stille Bitte hilf uns zu sortieren: - Was war unsere Schuld und unser Versagen? - Was war die Schuld und das Versagen anderer? - Was war nur der Tatsache geschuldet, dass wir in einer gefallenen, vergänglichen, noch nicht vollkommenen Schöpfung leben? - Was war eine Prüfung und Zulassung von Dir, damit wir uns zu Deiner Ehre bewähren? – Stille – Wir bitten Dich: Was unsere Schuld war, vergib! Bitte vergib auch, wo wir rebelliert haben, statt Deine Wege anzunehmen: – Stille – Wo andere an uns schuldig geworden sind, hilf uns zu vergeben und loszulassen. Wir wollen das jetzt vor Dir tun: – Stille – Herr Jesus, Du bist in unsere Welt gekommen, um uns von aller Schuld zu befreien, die Sünde der ganzen Welt zu tragen und die Werke des Teufels zu zerstören. Dafür danken wir Dir und dürfen Deine Vergebung annehmen, wie wir auch anderen vergeben. Herr Jesus, Du wirst wiederkommen und GOTT wird durch Dich alles neu machen! Wir danken Dir für diese wunderbare Aussicht! Vater im Himmel, bitte hilf uns durch das Wirken Deines Geistes und gemäß Deinem Wort, alles, was kommt, schon in dieser Perspektive zu sehen, so dass wir Dir danken können, uns niemals entmutigen lassen, vor dem Bösen nicht kapitulieren, sondern zu Deiner Ehre leben und voll Hoffnung Dir entgegengehen. So sei Dir, dem Vater, alle Ehre zu jeder Zeit durch Jesus Christus im Heiligen Geist. Amen.

[1] https://grok.com/c/7edffb8c-1598-4514-8169-cb7857ba4042?rid=e9075801-810d-41e2-9419-35fdd2f0d4fa

[2] Siehe vorher Kapitel 20,10-15

[3] Das sagt der zweite Teil von Offb 21,5, um den man die Jahreslosung gekürzt hat!

[4] 2.Kor 1,22; 5,5; Eph 1,13-14; Röm 8,11.23

[5] 1. Petr 1,3

[6] Vers 21.Die Verse19-22 bilden im Urtext einen Satz und einen Zusammenhang.

[7] So muss dieses Wort im Urtext übersetzt werden. Näheres zur Jahreslosung 2025 mit ausführlichen Auslegungen gibt es in mehreren Beiträgen unter https://das-verkuendigte-wort.de/downloads/download-category/jahreslosungen/

[8] 1. Kor 13,8-13

[9] Matthäus 13,24-30. Siehe auch die Auslegung in den Versen 36-43!

   

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